Tipps gegen den Schweinehund am Morgen

Hallo ihr Lieben!

Gerade im Sommer, wo es so schnell heiß wird, und abends kaum abkühlt, ist Sport eine echte Überwindung. Weil ich in den letzten Wochen zuerst durch eine Zahn OP und danach zwei kranken Kindern die Energie nicht hatte um mich noch zusätzlich zu belasten, brauche auch ich wieder Anlaufzeit. Das ist gar nicht so einfach – sich selbst zu motivieren, wenn man schon im „Ruhemodus“ ist. Ich befinde mich irgendwo zwischen „Noch fehlender Energie“ und „Die Speicher werden gefüllt“. Da der Körper sich schnell an die Ruhephase gewöhnt und man kaum mehr den Hintern hoch bekommt, möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr euch selbst überlisten könnt vor allem morgens das Training einzuplanen.

Plane den Sport morgens ein

Bereite dich vor, indem du Dinge, die du normalerweise in der Früh erledigst, einfach am Vortag schon vorbereitest. Das Frühstück, bereite schon am Vorabend vor. Es gibt da sehr leckere „Over night oats“ mit frischen Früchten.
Oder, packe deine Tasche schon am Vorabend. Lege dir schon Kleidung raus, oder verschiebe dein morgendliches Zeitung lesen auf den Nachmittag, wenn es heiß ist.

Setze dir kleine Ziele

Mache mit dir selbst einen Deal. Es muss nicht gleich der 6km Lauf am Morgen sein, oder das 35 Minuten Power-Yoga-Programm. Suche dir Übungen raus, die dich aktivieren, die deinen Kreislauf anregen und die dich nicht überlasten. Das stellt sicher, dass du diese Übungen auf jeden Fall machst. Egal ob du nur 3 Stunden geschlafen hast, oder 12 Stunden und fit bist. Du kannst diese dann individuell anpassen. Und  es wird von alleine mehr werden, wenn du dich darauf einlässt.

Erstelle eine Routine-Liste

Da ist wieder meine Liste. 😉 Erstelle eine Liste von deinem „Wunsch-Morgen“. Hier planst du schon dein „Mini-Workout“ ein.  Am Besten, du rollst deinen Plan von deinem ersten Fixpunkt weg auf. Bei mir ist es zum Beispiel, wann ich die Kinder in die Schule bringen muss. Davor habe ich Zeit, die ich variabel anpassen kann. Routine sollte immer so minimalistisch ablaufen wie möglich.

 

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Vereinbare mit dir einen Termin

Vereinbare mit dir einen Termin. Nachdem du nun schon alles vorbereitet hast und dir überlegt hast, wie du deinen Morgen starten möchtest, stelle dir den Wecker auf die gewünschte Uhrzeit und halte dich an deine Routine-Liste. Mache alle Abläufe wie „geplant“ und schreibe eventuell Zeiten daneben, falls du doch länger brauchst. Dies hilft dir auch, dich und deinen Alltag besser einzuschätzen. Wenn du statt 15 Minuten im Bad, vielleicht doch 30 Minuten brauchst, wird es dich unter Druck setzen, alle deine Vorhaben zu einer gewünschten Zeit abzuschließen. Gib dir dafür auch eine Woche Zeit um deine Zeitplanung zu optimieren. Von heute auf morgen ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Hierfür habe ich Euch eine Vorlage erstellt. Da ich selbst in einem Filofax plane (mein Gehirn der Familie für Unterwegs) ist diese Vorlage in der Größe Personal.

MORGENROUTINE_personal_LYTY

Kenne deinen Schweinehund

Während du deine Liste geschrieben hast, werden dich sicher auch viele innere Dialoge begleitet haben. Kenne alle Variablen, warum du es nicht schaffen könntest, diese 10,15,20 Minuten in der Früh für DICH frei zu halten.

Bei mir sind es zum Beispiel, dass ich die Kinder aufwecken muss. Das nimmt oft mehrere Minuten insgesamt in Anspruch, da ich sie mehrmals wecken muss. Hier könnte ein Wecker Abhilfe schaffen.

Oder oft, stehe ich vor dem Kleiderschrank und habe ja „nichts anzuziehen“. Hier überliste ich mich, indem ich mir am Vorabend schon meine Kleidung raus suche. Es ist einfacher statt der geplanten „langen Hose“ noch schnell auf einen Rock umzuschwenken, als sich von Null auf Gedanken zu machen, was man denn tragen will.

Für jede „Ausrede“ gibt es eine Lösung. Man muss sie nur finden und offen dafür sein, sein ZIEL umzusetzen.

Akzeptiere keine Ausreden

Auch ein wichtiger Punkt. Versuche wirklich für alle Kontras ein Pro zu finden und lege darauf sehr viel Wert. Du kannst es auch in einer Liste zusammen schreiben, die du dir gut sichtbar irgendwo aufhängst und ggf. auch erweiterst. Denn dein Ziel wird nun einmal durch viele kleine Zwischenziele erst greifbar und wer nie anfängt, der wird nie dem Ziel näher kommen.

Frühstückszeit

Vor dem Training reicht eine Hand voll Nüsse oder eine Banane, wenn du nach der Nacht schon Hungrig bist. Freue dich darauf,  nach deiner Bewegung ein gutes Frühstück zu dir zu nehmen. Dies kannst du dann im Büro genauso gut machen, wie zuhause, wenn die Zeit dafür reicht.
Am Besten eignen sich dafür die schon erwähnten „Over night oats“, als Beispiel. Das ist nicht mehr als ein Müsli, welches du schon am Vortag ansetzt und im Kühlschrank aufbewahrst.

Ein Rezept für 2 Portionen:

50 g Haferflocken/Dinkelflocken
50 g Joghurt (ev. Sojajoghurt)
50 g Milch (ev. Reisdrink)
10 g Nüsse geh.
1      Banane
1      Apfel

Die Banane und den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten miteinander mischen und in ein verschließbares Gefäß geben.

Das Ganze über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen – fertig ist am nächsten Morgen ein leckerer Frühstücksbrei.

 

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin

 

Alles Liebe,

NiNa

 

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